Funkwerk Leipzig Rundfunk-Geschichte Header

Firmengeschichte

zusammengetragen von: Jürgen Tiedmann

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Hier Teil grüne Markierung.

1945 wurde dieser Teil der ehemaligen "Opta-Radio AG, Leipziger Werke" ebenfalls unter sowjetische Kontrolle gestellt und anschließend verstaatlicht.
Es entstand der "VEB Funkwerk Leipzig".


1948 - 1964 - VEB Funkwerk Leipzig

RFT 205


Logo VEB Funkwerk Leipzig
       Logo VEB Funkwerk Leipzig        Logo VEB Gerätewerk Leipzig
Quelle: [4]        Logo 1954
Quelle: [4]
       Logo ca. 1960
Quelle: [1]

1948 entstand durch Verstaatlichung das "VEB Funkwerk Leipzig" aus einem beschlagnahmten Teil der "Opta-Radio AG, Leipziger Werke".

1949 wurde dem Betrieb der "VEB Elektro-Akustik, Industrieverwaltung Sachsen" angegliedert. Er erhielt den Namen "VEB Funkwerk Leipzig, Werkstätten Geithain".

Im "Funkwerk Leipzig" wurde ab 1950 der legendäre DDR-"Gemeinschaftsempfänger" 1 U 11 in großen Stückzahlen produziert. Dieser wurde ebenfalls in anderen DDR-Betrieben gebaut. Allen gemeinsam ist das Bakelit-Gehäuse, Unterschiede gibt es in der Lautsprecherbespannung, der Bauteilbestückung und in der Beschriftung auf der Rückwand.

Ab 1951 wurde das Tonbandgerät BG 19-1, ab 1952 das BG 19-2 in Serie gefertigt. Die Zahl der Arbeitskräfte war auf 800 gestiegen.

1953 konnte der Entwicklungsauftrag für das "Toni" termingerecht abgeschlossen und zur Fertigung an das "Fernmeldewerk Leipzig" übergeben werden.

Die Radioproduktion endete 1951/52.

Der DDR-Einheitssuper 4 U 61 entstand ebenfalls in den Konstruktionsbüros des Funkwerkes als Abwandlung des 1939-er Körting-Gerät "S 1347 W" und wurde dann ab 1949 in vielen DDR-Betrieben gefertigt. Dabei sind naturgemäß auch herstellerspezifische Details erkennbar.

Produktbeispiele:

1964 Eingliederung des "VEB Funkwerk Leipzig" in den "VEB Fernmeldewerk Leipzig".

Quellen: [4], [23], [25], [165]


Letzte Änderung dieser Seite: 26.10.2022